Frauenkirche

Die Frauenkirche, das Wahrzeichen von München

Wie jede mittelalterliche Stadt hat auch München einige Wahrzeichen. Doch am bekanntesten ist sicherlich die Frauenkirche mit ihren beiden Zwiebeltürmen. Das Stadtwappen von München ist bekanntermaßen ein Mönch, der auf den Ursprung Münchens als klösterliche Siedlung verweist. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass der Dom zu unserer lieben Frau mit seinen hohen Türmen das Stadtbild dominiert. Die Stadtverwaltung hat beschlossen, keine höheren Gebäude in der Nähe des Doms zu erlauben, damit das Wahrzeichen weiterhin gut sichtbar ist. Der spätgotische Backsteinbau stand natürlich nicht von Anfang an in dieser Form. Die heutige Form mit ihren Kuppelhauben geht auf das 15. Jahrhundert zurück. Die Innenausstattung des Doms wurde im 19. Jahrhundert mehrfach verändert und ist heute, nach der Zerstörung durch Luftangriffe im zweiten Weltkrieg, wieder in einer schlichten Form hergestellt. Die letzte Renovierung der Innenausstattung fand 1994 statt. Wer die Kirche besucht, sollte sich einige Zeit nehmen und die prachtvoll gestalteten Kapellen besichtigen. In der Krypta sind die Wittelsbacher Fürsten begraben.

Das sakrale München

In der Münchner Altstadt sind über die Frauenkirche hinaus einige weitere Kirchen sehenswert. Dazu gehört unter anderem St. Peter aus dem 13. Jahrhundert, die auch der „Alte Peter“ genannt wird. Auch diese Kirche ist ein Wahrzeichen der Stadt und die älteste erwähnte Pfarrkirche der Stadt. Auf der kleinen Erhebung, dem Petersberg, stand schon im frühen Mittelalter eine kleine Kirche. Diese Kirche wurde dann durch eine neue, prächtige Kirche ersetzt. Obwohl die Kirche im Krieg völlig zerstört wurde, ist sie wieder hergestellt und rekonstruiert worden. Sehenswert ist auch die Theatiner Kirche oder St. Kajetan, da sie im Stil des italienischen Barock errichtet wurde. Ein Kleinod sakraler Kunst ist die Asamkirche in der Sendlinger Strasse, die ein gutes Beispiel für den Rokoko Stil ist.

Schloss Nymphenburg

Ein Ausflug nach Schloss Nymphenburg lohnt an einem schönen Tag

Das Schloss Nymphenburg im Westen Münchens wurde im Jahre 1664 von dem Kurfürsten Ferdinand Maria als Geschenk an seine Frau für die Geburt des Thronfolgers in Auftrag gegeben und im heutigen Stadtteil Nymphenburg-Neuhausen errichtet. Das Schloss ist umgeben von einem weitläufigen wunderschönen Park, der zuerst nach dem Plan italienischer Gartenarchitektur konzipiert war. Später wurde die Landschaft zu einem richtigen Englischen Park umgestaltet. Kennzeichen für den Park sind die darin befindlichen Kanäle, die künstlich nach dem Vorbild Versailles angelegt wurden und heute das herrliche Landschaftsbild des Parks ergänzen. Zahlreiche Wasserkunstspiele, wie das „große Bassin“ und die „Florafontäne“ vollenden den Eindruck des südländischen Flairs. Im Inneren des Schlosses befinden sich einige wunderschöne Säle, zum Beispiel der Hubertussaal, der Orangerie- oder Johannissaal, sowie das Geranienhaus oder das eiserne Haus. Diese können für Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen oder sogar für standesamtliche Trauungen genutzt werden. Außerdem befindet sich die Dauerausstellung „Museum Mensch und Natur“ im Schloss, das mit seiner hervorragenden Aufbereitung alle Besucher begeistert. In spannender Weise wird man hier über die Geschichte der Erde und des Lebens unterrichtet, die existierenden Organismen und die Rolle des Menschen als Gestalter der Natur.

© f9photos / Fotolia.com

Olympiapark

Ein architektonisches Denkmal: der Olympiapark

Der Olympiapark in München ist nicht nur ein berühmter Wettkampfort für Leichtathletik, sondern auch ein historisches Denkmal. Errichtet wurde der Park für die Olympiade in München im Jahr 1972. Seither begeistert das Olympiastadion jedes Jahr Millionen von Besuchern durch seine außergewöhnliche Architektur, nämlich insbesondere durch das aufgespannte gläserne Zeltdach, das von den Architekten Behnisch & Partner sowie Frei Otto entworfen worden ist. Auf dem Olympiaparkgelände befindet sich auch der 190 Meter hohe Fernsehturm, dessen Spitze man in kürzester Zeit mit Hochgeschwindigkeitsaufzügen erreichen kann. Dort kann man sich im „Drehrestaurant 181“ von der kulinarischen Spitzenküche wunderbar verwöhnen lassen. Die jungen Auszubildenden der KING´s HOTELs erhalten hier die Service- und Küchenausbildung. Ein weiteres Baudenkmal ist die Eiskunstlaufbahn, in der aber nicht nur olympische Spitzeneiskunstläufer Einlass finden, sondern auch der ganz gewöhnliche Schlittschuhfan. Dort kann man seiner Lust für das Eis fast das ganze Jahr frönen. Es ist ausserdem die Heimstatt des Eishockey Clubs Red Bull München.

© Olympiapark München GmbH

Nebenan gelegen ist das Olympiadorf, das auch eigens für die Olympiade 1972 angelegt wurde und für die Unterbringung der Sportler der olympischen Spiele gedacht war. Überschattet wurden die Spiele damals von dem Attentat auf die Teilnehmer der Olympiade.
Dennoch zieht der Olympiapark bei schönem Wetter unzählige Besucher an, denn am Olympiaberg und Olympiasee kann man einen wunderschönen idyllischen Tag im Grünen erleben. Nicht zuletzt deshalb finden hier im Sommer zahlreiche Open-Air Veranstaltungen wie das Tollwood, Kino Open Airs oder Konzertabende statt. Somit vereint der Olympiapark ein Stück Geschichte wie auch ein großes Angebot an herrlichen Attraktionen.

BMW Welt

Motoren und bayerische Technik mit Tradition: die BMW Welt

Wenn man BMW hört, denkt man zuerst an die Bayerische Motoren Werke und die dort produzierten Spitzenautos. Doch die BMW Welt ist vielmehr als eine Ausstellung für Fahrzeuge. In unmittelbarer Nähe zum BMW Vierzylinder und dem danebengelegenen Museum, wo es sich in erster Linie wirklich um die Fahrzeuge dreht, gelegen. Es ist nicht nur der Standort für die Auslieferung und Abholung bestellter Wägen, sondern auch für Großevents, Ausstellungen, Museen und zahlreiche Veranstaltungen, die dort das ganze Jahr über stattfinden. Hier soll der Erhalt des neuen Autos mit einem Genusserlebnis verbunden werden. Es gibt zahlreiche gastronomische Betriebe, und man findet je nach Lust und Laune eine Coffee Bar bis zu internationalen Restaurants.

© BMW AG

Die BMW Welt konnte in der Vergangenheit mit einem Spitzenaufgebot an regionalen wie internationalen Künstlern aufwarten, die hier ihr Können zur Schau stellten. Auch das zukünftige Programm wird ein großes Repertoire an Kleinkunst, Theater, Konzerten sowie Ballettaufführungen beinhalten. Im „Design Atelier“ der BMW Welt kann man die Philosophie der Technik und des Designs von BMW hautnah fühlen und miterleben. Die Architektur des modernen Gebäudes soll auch Inspiration für zukünftige Künstler sein, deshalb stellt die BMW Welt jungen Kunstakademieklassen eigens Säle zur Verfügung, in denen sie ihre Kunstwerke der Öffentlichkeit präsentieren können. Für wen bei dieser ganzen Angebotsvielfalt aber dennoch das Auto und seine Technik im Mittelpunkt stehen, der kann sich auch in einer der angebotenen Führungen durch die BMW Welt vergnügen, bei der man auch einen Einblick hinter die Kulissen der erfolgreichen Firma werfen kann.

Allianz Arena

Die Heimat des FC Bayern: die Allianz Arena

Im Norden von München, in der Fröttmaninger Heide, wurde ein Fußballstadion errichtet, das seine Besucher durch seine einzigartige Architektur regelmäßig zum Staunen bringt. Seit 2005 ist die Arena der Schauplatz für Heimspiele des FC Bayern München und des TSV 1860 München. Weltweit bekannt wurde das Stadion 2006 im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft, die unter anderem dort ausgetragen wurde.  Nachdem der FC Bayern München die Anteile des TSV 1860 gekauft hat, ist er nun alleiniger Eigentümer. Das Stadion umfasst ca. 75.000 Sitz- und Stehplätze, die Gesamtsumme der Plätze beinhaltet 106 Logen mit 1374 Sitzplätzen. Die Plätze sind überdacht und somit vor Regen geschützt. Auf der Fläche im Stadion sind zahlreiche Gastronomie Betriebe vertreten. Außerdem befindet sich die FC Bayern Erlebniswelt sowie ein TSV 1860 Fanshop im Stadion. Außerdem gehört eines der größten Parkhäuser Europas dazu, denn dort ist Platz für 9800 parkende Autos!

Foto: Allianz Arena München Stadion GmbH

Die eigentümlich Form des Stadions führt dazu, das man es auch als Schlauchboot-Arena oder Luftkissen-Arena bezeichnet. Die Fassade besteht aus 2760 ETFE-Folienkissen, welche stetig mit getrockneter Luft aufgeblasen werden. Die einzelnen Kissen sind mit einer Beleuchtung ausgestattet, die wahlweise in rot, blau oder weiß verändert werden kann. Bei Spielen des FC Bayerns erleuchtet das Gesamtbild der Arena in roter Farbe, bei Spielen des TSV 1860 erscheint es komplett in Blau und bei neutralen Spielen in der Farbe Weiß. Spielt beispielsweise die deutsche Nationalmannschaft, leuchtet das Stadion weiß. Die Stromkosten für die Beleuchtung während eines Spiels kosten ca. 50€ pro Stunde, trotzdem erzeugen sie eine so starke Leuchtkraft, dass die Arena in klaren Nächten sogar von österreichischen Berggipfeln deutlich gesehen werden kann. Das Stadion ist optimal an das Verkehrsnetz angeschlossen und kann ohne Probleme für Spiele erreicht werden.