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„München leuchtet“: die Pinakotheken und ihre Schätze

München ist nicht nur bekannt durch das jährlich zelebrierte Oktoberfest, die „Wiesn“, sondern auch für seine künstlerische Ader, nicht umsonst wird München auch als die „Kunststadt“ bezeichnet. Im Jahr 1885 wurde die Kunstakademie in München eröffnet und im Zuge dessen hat sich Schwabing und die daran angrenzende Maxvorstadt in ein Künstlerviertel verwandelt. In den zahlreichen ‚Künstlerkneipen‘ verkehrten in der Vergangenheit bedeutende Persönlichkeiten, unter anderen die Künstler aus der Malervereinigung „Blauer Reiter“. Heute erinnern noch einige künstlerisch geprägte Gebäude an die vergangenen Zeiten, zum Beispiel das Haus der Ainmillerstraße 22. Die Leopoldstraße war bis ca. 1999 noch bekannt für den kleinen Künstlermarkt, der auf dem Fußgängerweg stattfand, leider hat er sich in den Jahren darauf endgültig aufgelöst. Nun ist es der Königsplatz, der im südlichen Teil der Maxvorstadt mit seinen Kunstsammlungen, sowie den umliegenden Museen das Zentrum des kulturellen Lebens der Stadt bildet. Er gehört zu den Bauten der Brienner Straße, der ersten Prachtstraße Münchens und wurde im Stil des europäischen Klassizismus errichtet. Der Königsplatz sollte, nach Ludwig dem I., die Verbundenheit zwischen Bayern und Griechenland zum Ausdruck bringen, heute ist er eher eine Erinnerung an Ludwigs „Griechenlandabenteuer“.

 

Zum Königsplatz gehören die staatliche Antikensammlung, die Glyptothek und die Propyläen. Naheliegende Museen sind die Städtische Galerie im Lehnbachhaus, die staatliche Graphische Sammlung und das Paläontologische Museum Münchens. Außerdem befinden sich die Pinakotheken in unmittelbarer Umgebung. Von ihnen gibt es seit 2002 zwei Stück. Denn die „Alte Pinakothek“ wurde durch die „Pinakothek der Moderne“ ergänzt. Sie decken in einer einzigartigen Art und Weise verschiedene Bereiche der Kunst ab.

 

Das 2009 neueröffnete Museum Brandhorst, wurde sofort ins Kunstareal München integriert. Es liegt ebenfalls in der Maxvorstadt und verfügt über stolze 700 Kunstwerke. Das verstorbene Ehepaar Brandhorst legte den Fokus auf Kunstwerke, die die Kunst nach dem zweiten Weltkrieg entscheidend beeinflusst haben.

 

Regelmäßig findet in München „die lange Nacht der Museen“ statt, es handelt sich um eine Gemeinschaftsaktion mehrerer Kultureinrichtungen und Museen. Sie haben bis spät in die Nacht geöffnet und locken Besucher mit einem Pauschalpreis, der den Eintritt in alle teilnehmenden Häuser ermöglicht. Sogar die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist im Preis inklusive. Wie praktisch, dass die Kings Hotels in Laufweite zum Museumsviertel gelegen sind!

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